Kein Marketing-Nebel. Hier steht, wie das System aufgebaut ist, was es heute kann und was noch fehlt.
Phyta ist in drei Schichten aufgebaut — jede hat eine klare Aufgabe:
Phyta-Systemarchitektur: Messstationen — Server — Dashboard. Alles laeuft auf Ihrer eigenen Hardware.
Phyta nutzt bewaehrte Industrie-Sensoren ueber vier standardisierte Anschluss-Arten — fuer Temperatur, Luftfeuchte, Bodenfeuchte, pH-Wert, Leitfaehigkeit, CO2, Licht, Druck und Durchfluss. Dazu vier Aktortypen fuer Pumpen, Ventile, dimmbare Geraete und Schaltrelais.
Der Vorteil fuer Sie: Wird ein Sensor guenstiger oder erscheint ein besseres Modell, wechseln Sie einfach. Sie sind an niemanden gebunden. Die Sensoren gibt es im Fachhandel — kein Phyta-Exklusiv-Zubehoer, kein Lock-in.
Aktuell unterstuetzt: 9 Sensor-Typen, 4 Aktor-Typen, 4 Anschluss-Standards (Einzel-Leitung, I2C-Bus, Analogsignal, WLAN-Netz).
Faellt das Netz aus, wartet die Messstation kurz — 30 Sekunden Karenzzeit, damit kurze Aussetzer den Betrieb nicht stoeren. Bleibt die Verbindung weg, uebernimmt die Messstation selbst: Bis zu 8 Sicherheitsregeln laufen direkt vor Ort weiter — Frostschutz, Bewaesserung, Notstopp.
Kommt die Verbindung zurueck, gleicht sich alles automatisch wieder ab. Das System durchlaeuft dabei fuenf definierte Zustaende — von "Verbindung unterbrochen" bis "wieder synchronisiert" — damit kein Schaltvorgang verloren geht und kein Sensor- wert doppelt gezaehlt wird.
Ehrlicher Hinweis: Die lokale Sicherheitsebene laeuft autark — das volle Dashboard (Zeitreihen, Regeln bearbeiten) braucht das lokale Netzwerk. Das System ist keine vollstaendige Offline-Plattform, sondern ein System mit robuster Sicherheitsebene fuer den Ausfall-Fall.
Verliert eine Messstation unerwartet den Strom, werden ihre Geraete automatisch ausgeschaltet — keine Pumpe laeuft endlos weiter, weil ein Aus-Befehl nie ankam.
Kalibrierung — das muessen Sie wissen.
pH-, Leitfaehigkeits- und Bodenfeuchte-Sensoren (die analogen) wandern mit der Zeit und muessen regelmaessig kalibriert werden — typischerweise alle zwei bis vier Wochen bei pH-Sensoren. Die digitalen Sensoren (Temperatur, Luftfeuchte) brauchen das nicht — ein echter Vorteil.
Damit unkalibrierte Sensoren keine Sicherheitsregel falsch ausloesen, sperrt das System sie dafuer automatisch (eingebaute Schutzsperre). Das Sensor-Ergebnis wird weiterhin angezeigt — es loest aber keine automatische Aktion aus, bis die Kalibrierung erneuert wurde.
Auf Wunsch halten wir die Kalibrierung fuer Sie nach — das gehoert zum Betrieb dazu (siehe "So bekommen Sie Phyta" weiter unten).
Ihre Messdaten verlassen Ihr Gebaeude nicht. Es gibt keinen Cloud-Zwang und keine Telemetrie nach aussen. Das System laeuft in 14 Systemdiensten (Containern) auf Ihrer eigenen Hardware — vollstaendig unter Ihrer Kontrolle.
Laeuft Ihr Anbieter morgen nicht mehr — Ihre Anlage laeuft weiter. Das ist nicht nur bequem, es entspricht auch dem Geist des EU Data Act (seit September 2025): Ihre Geraete-Daten gehoeren Ihnen.
Fernzugriff von unterwegs ist moeglich, aber ein bewusster Zusatz-Schritt — kein Standard-Cloud-Konto, keine automatische Daten-Weitergabe.
Ehrlichkeit ist hier kein Eingestaendnis, sondern ein Prinzip. Was Sie unten sehen, ist der tatsaechliche Stand — kein aufgepumptes Feature-Versprechen.
Kein laufendes Abo fuer den Betrieb — das System laeuft auf Ihrer eigenen Hardware.
Sie statten klein aus und erweitern spaeter — oder mieten ein komplettes Set fuer einen Zeitraum, inklusive Auf- und Rueckbau.
pH- und Leitfaehigkeits-Sensoren wandern mit der Zeit — wir halten die Messung regelmaessig nach, damit die Werte stimmen.
Auf Wunsch werten wir Ihre Messdaten aus — vom reinen Messen zum Verstehen, was Ihre Pflanzen brauchen.