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Pflanzen verstehen. Ertraege verbessern.

Phyta ist die Plattform fuer betriebsbezogene Pflanzen-Datenanalyse. Das technische Fundament ist AutomationOne: ein Event-Framework, das Messwerte, Regeln und Aktionen in einem Ablauf verbindet.

Problem

Drei taegliche Risiken in der Pflanzenproduktion

Wenn Daten fehlen, wird nach Gefuehl entschieden. Genau dort entstehen Ausfaelle, Mehrarbeit und Nachweisprobleme.

Bewaesserung nach Gefuehl

Die Zeitschaltuhr laeuft zu festen Zeiten. Ob der Boden wirklich trocken ist, bleibt unklar. Manche Pflanzen bekommen zu viel, andere zu wenig Wasser.

Schaeden ueber Nacht

Temperatursturz, offene Lueftung oder Heizungsfehler passieren oft dann, wenn niemand hinschaut. Am Morgen ist der Schaden bereits da.

Keine Nachweisbarkeit

Clubs und Betriebe brauchen belastbare Dokumentation. Ohne kontinuierliche Messdaten gibt es keinen verlaesslichen Nachweis.

Daten liegen verteilt

In vielen Systemen liegen betriebsbezogene Daten, Pflanzendaten und Messdaten getrennt. Dadurch fehlt die vollstaendige Analyse im betrieblichen Kontext.

Track-and-Trace, durchgaengige Nachweise und automatisch erzeugte Dokumente sind so nur mit hohem manuellem Aufwand moeglich.

Wie Phyta arbeitet

Vom Ereignis zur Entscheidung in vier Schritten

AutomationOne bildet den stabilen Grundablauf fuer Datenereignisse, Regeln und Aktionen. Darauf aufbauend kann der Nutzer betriebliche Zusatzinfos direkt an Sensoren und Aktoren binden, etwa Wartungen, Laufzeiten und Kontextdaten fuer die Auswertung.

Der gepflegte Nutzerkontext entsteht direkt in AutomationOne: betriebliche Zusatzinfos an Sensoren und Aktoren bilden die Grundlage fuer belastbare Auswertungen. Darauf aufbauend werden erweiterte Effizienzanalysen fuer Kosten und Aufwand (z. B. Strom, Wasser, Gas, Betriebsmittel, Arbeitszeiten und Kraefteeinsatz) schrittweise ueber von Phyta bereitgestellte Plugins freigegeben, damit betriebsbezogene Optimierungsvorschlaege aus vollstaendigem Kontext entstehen. Das System laeuft bereits stabil ohne diese Erweiterungen und verbessert sich mit jedem gepflegten Kontext kontinuierlich weiter.

Messen

9 Sensortypen erfassen laufend den Ist-Zustand.

Entscheiden

Regeln werden ohne Programmierung im Browser erstellt, auf das Geraet uebertragen und fuer den Offline-Betrieb abgesichert.

Handeln

Darauf aufbauend reagieren Pumpen, Ventile, Luefter und Relais automatisch und nachvollziehbar.

Schritt 1 - Daten erfassen

Temperatur, Luftfeuchte, Bodenfeuchte, pH-Wert, Leitfaehigkeit, CO2, Licht, Luftdruck und Wassertemperatur werden kontinuierlich gemessen.

Aus den Rohdaten entstehen gaertnerische Kennwerte wie VPD, damit Sie nicht nur Zahlen sehen, sondern direkt einordnen koennen, ob das Klima passt.

VPD-Verlauf mit Luftfeuchte-Vergleich und Zeitreihenanalyse im Dashboard
Historische Zeitreihe mit VPD- und Luftfeuchte-Vergleich fuer die betriebliche Analyse.

Schritt 2 - Ereignisse erkennen

Im visuellen Editor verbinden Sie Bedingungen und Aktionen per Mausklick. Beispiel: Luftfeuchte unter 50% - Befeuchter einschalten, bei 60% wieder ausschalten.

Regeln mit Schwankungstoleranz verhindern staendiges Ein-Aus-Schalten und verbessern die Regelqualitaet.

Visueller Regel-Editor mit Bedingungen und Aktor-Aktion
Regeln per Drag and Drop - keine Programmierung, keine Konfigurationsdateien.

Schritt 3 und 4 - Verlaeufe auswerten und gezielt handeln

Historische Zeitraeume machen Muster, Abweichungen und Ursache-Wirkung sichtbar. Darauf basierend werden Aktoren regelbasiert und sicher geschaltet.

Notabschaltung erfolgt in unter 100 Millisekunden. Laufzeiten, Reaktionen und Auswirkungen bleiben dokumentiert.

Zonenansicht mit KPI-Werten, Regeln und Geraetestatus
Alles auf einen Blick - Messwerte, Regeln und Geraete-Status pro Zone.

Ein Beispiel aus der Praxis

Es ist 2 Uhr nachts. Die Aussentemperatur faellt auf 4 Grad. Mit sinkender Temperatur steigt die Luftfeuchte im Bestand schnell an und mehrere Geraete reagieren in kurzen Takten. Die Messstation erkennt den Temperaturabfall im Gewaechshaus und aktiviert automatisch die Heizung.

Parallel geht eine Nachricht an den Betreiber. Am naechsten Morgen zeigt das Dashboard: Temperatur ueber Nacht stabil bei 15 Grad gehalten, alle Pflanzen gesund.

Zonen und Subzonen

Komplexe Betriebe werden in klare Bereiche gegliedert

Ein Betrieb wird in Zonen (z. B. Gewaechshaus, Bewaesserungsbereich, Trocknung) und Subzonen (z. B. Tische, Reihen, Abteile) gegliedert. So werden Daten, Regeln und Entscheidungen genau dort angewendet, wo sie fachlich Sinn ergeben.

  • Vergleichbare Bedingungen je Bereich statt unklarer Gesamtdurchschnittswerte.
  • Bessere Rueckverfolgbarkeit pro Teilbereich.
  • Praezisere Optimierung, weil Unterschiede zwischen Subzonen sichtbar werden.
  • Feinere Steuerung bis auf Pflanzenebene, wenn innerhalb einer Subzone unterschiedliche Bedarfe sichtbar werden.
Analyse und Effizienz

Nicht nur messen, sondern betrieblich besser entscheiden

Aktorlaufzeiten vs. Sensorreaktion

Das System zeigt, wie lange ein Aktor lief und welche messbare Wirkung folgte. So werden Laufzeiten und Schwellwerte belastbar optimiert.

Sensorvergleich zwischen Bereichen

Gleiche Sensortypen werden ueber Zonen und Subzonen verglichen, um Ausreisser, Drift oder ungleiche Bedingungen frueh zu erkennen.

Hysterese-basierte Regelqualitaet

Regeln mit Schwankungstoleranz vermeiden Flattern und reduzieren unnoetige Schaltvorgaenge in der taeglichen Steuerung.

Historische Muster und Effizienzanalysen

Verlaeufe ueber Tage und Wochen zeigen wiederkehrende Muster. Daraus entstehen konkrete Verbesserungsansaetze fuer Stabilitaet, Ressourcenverbrauch und Wartung.

Wissen am Objekt

Fachwissen wird direkt an den richtigen Kontext gebunden

Neben Messwerten kann projektbezogenes Wissen strukturiert hinterlegt werden: Pflanzenwissen pro Zone/Subzone, Sensorwissen zu Kalibrierung und Auffaelligkeiten sowie Aktorwissen zu Laufzeitgrenzen und Wartung.

Wenn der Nutzer seinen Kontext sauber pflegt, steigt die Qualitaet automatischer Auswertung kontinuierlich mit dem Datenbestand.

Plugins und Integrationen

Stabiler Kern mit erweiterbarem Oekosystem

Heute verfuegbar

  • Stabiler eventbasierter Kern fuer Datenerfassung, Regelsteuerung und historische Auswertung.
  • Betriebsnahe Analyse von Sensor- und Aktorverhalten.
  • Kontextbezogene Datenarbeit auf Zonen- und Subzonenebene.

In Ausbau (Roadmap)

  • Erweiterte automatisierte Effizienzanalysen und Vorschlagslogik.
  • Plugin-basierte Zusatzmodule fuer branchenspezifische Workflows.
  • Anbindung externer Spezialanwendungen ueber Plugins.
Zielgruppen

Fuer diese drei Gruppen ist Phyta heute gebaut

Cannabis Social Clubs

400+ lizenzierte Clubs in Deutschland muessen Klima- und Prozessdaten verlaesslich dokumentieren.

Phyta liefert automatische Klimasteuerung, sensorgesteuerte Bewaesserung und exportierbare Daten als Ergaenzung zu bestehender Club-Software.

Gewaechshaus & Indoor Farming

Viele Enterprise-Systeme sind fuer kleinere Flaechen wirtschaftlich unpassend. Phyta schliesst diese Luecke mit praxisnaher Automatisierung.

Nutzen: weniger Wasserverbrauch, Frostschutz und datenbasierte Betriebsoptimierung.

GaLaBau-Partner

Phyta liefert Technik und Monitoring-Plattform. Partner uebernehmen Installation und Kundenkontakt vor Ort.

So koennen auch Teams ohne eigene Programmierkompetenz stabile Automatisierungen und datenbasierte Auswertungen aufbauen und den Funktionsumfang schrittweise erweitern.

Vertrauen und Transparenz

Ehrlicher Reifestand statt ueberzogener Versprechen

3.960
automatisierte Tests
<100ms
Notabschaltung
9
Sensortypen
47
Monitoring-Regeln
4
Stufen Ausfallschutz
Live
seit Maerz 2026
Merkmal Phyta Typische Alternativen
Fachwissen Gartenbau + IoT + Cannabis aus einer Hand x Entweder Technik oder Gartenbau
Sicherheit Notabschaltung unter 100ms, Offline-Weiterbetrieb x Kein belastbares Notfall-System
Daten Dashboard, Zeitverlaeufe, Statistik, Export x Einzelanzeigen ohne tiefe Auswertung
Ausfallschutz Funktioniert bei Internetausfall, Serverausfall und Kommunikationsverlust; bei Stromausfall greifen sichere Zustaende, danach laufen Messstationen mit Offline-Regeln weiter x Abhaengig von Cloud-Verbindung

Transparenz

Phyta ist ein junges System. Das erste Live-System ist eine produktionsnahe Testinstallation und laeuft seit Maerz 2026 stabil auf eigener Hardware.

Mandantenfaehigkeit, Self-Service-Portal und pluginbasierte Erweiterungen sind in Vorbereitung. Die KI-gestuetzte Analyse ist als eventbasierte Auswertung geplanter Datenstroeme ausgelegt: historische Verlaeufe, Vergleiche ueber mehrere Ebenen (Betrieb, Zone, Subzone) und kontextbezogene Mustererkennung. Auch Track-and-Trace-nahe Nachweisketten werden pluginbasiert erweitert. Was heute funktioniert, funktioniert zuverlaessig - was noch kommt, wird klar als Ausbau markiert.

Fuer kleinere Projekte reichen bereits guenstige Mikrocontroller mit lokalem Betrieb. Der Server kann extern bleiben; gleichzeitig entstehen schrittweise einfache, gefuehrte Loesungen fuer die Einrichtung ohne tiefe Technikkenntnisse.

Kontakt

AutomationOne ist in Entwicklung - Austausch ist jetzt schon moeglich

Das System befindet sich aktuell im Ausbau. Der geplante Release liegt im September und startet weiterhin mit dem Status "in Entwicklung". Wenn Sie Interesse haben, erreichen Sie mich gern fuer einen offenen Austausch zum aktuellen Stand und zu moeglichen Einsatzszenarien.

Robin Herbig
robin@phyta.org
0162 5969560
Dresden, Deutschland